Kraftstoffe von Palatzky

Biodiesel: Kraftstoff aus Ölen und Fetten

Sie möchten Biodiesel in Ihrem Betrieb einsetzen? Palatzky in Crailsheim ist Ihr Ansprechpartner für Fragen zum Kraftstoff und zur Verfügbarkeit. Gemeinsam besprechen wir Ihren Bedarf.

Biodiesel wird aus pflanzlichen Ölen oder geeigneten Fetten hergestellt. Der Fachbegriff lautet Fettsäuremethylester, kurz FAME. Er kann als Bestandteil von Dieselkraftstoff oder als Reinkraftstoff verwendet werden.

Welche Variante für Sie infrage kommt, hängt vom Fahrzeug oder Motor ab. Vor einem Wechsel sollten deshalb die Kraftstofffreigabe und die Vorgaben für den Betrieb geklärt sein.

FAME Die technische Bezeichnung für Biodiesel
DIN EN 14214 Qualitätsanforderungen an den Kraftstoff
Freigabe beachten Kraftstoff und Motor müssen zusammenpassen
Den Kraftstoff verstehen

Was ist Biodiesel?

Biodiesel ist ein chemisch aufbereiteter Kraftstoff. Als Ausgangsstoffe kommen zum Beispiel Rapsöl, andere Pflanzenöle sowie geeignete gebrauchte Speiseöle und tierische Fette infrage.

FAME steht für den englischen Begriff „Fatty Acid Methyl Ester“. Wird Rapsöl eingesetzt, spricht man auch von Rapsölmethylester oder RME. Diese Bezeichnung beschreibt den Rohstoff.

Biodiesel ist nicht mit unverändertem Pflanzenöl gleichzusetzen. Durch die Verarbeitung entstehen andere Kraftstoffeigenschaften. Auch reines Pflanzenöl darf daher nicht einfach anstelle von Biodiesel getankt werden.

Vom Rohstoff zum Kraftstoff

Wie wird Biodiesel hergestellt?

Bei der Herstellung reagieren Öle oder Fette mit Methanol. Ein Katalysator unterstützt diesen Vorgang. Das Verfahren heißt Umesterung.

Dabei entstehen Fettsäuremethylester und Glycerin. Das Glycerin wird abgetrennt. Anschließend wird der Biodiesel aufbereitet, um Rückstände aus der Herstellung zu entfernen.

Der fertige Kraftstoff ist deutlich dünnflüssiger als das ursprüngliche Pflanzenöl. Bevor er eingesetzt wird, müssen seine Eigenschaften die geltenden Qualitätsanforderungen erfüllen.

Beimischung oder Reinkraftstoff

B7 und B100: Was ist der Unterschied?

Biodiesel kann in unterschiedlichen Anteilen im Kraftstoff enthalten sein. Die Bezeichnung gibt Orientierung – sie ersetzt aber keine Prüfung der Fahrzeugfreigabe.

B7: Diesel mit Biodieselanteil

B7 bezeichnet Dieselkraftstoff mit bis zu sieben Volumenprozent FAME. Es handelt sich um eine Mischung. Eine Freigabe für B7 bedeutet nicht, dass das Fahrzeug auch reinen Biodiesel verträgt.

B100: Biodiesel als Reinkraftstoff

B100 steht für Biodiesel als Reinkraftstoff. Dafür muss eine passende Freigabe vorliegen. Zusätzlich können besondere Vorgaben für Wartung, Motoröl oder den Betrieb gelten. Diese sollten Sie vor dem ersten Einsatz klären.

Auch für höhere Beimischungen wie B20 oder B30 gibt es freigegebene Anwendungen. Entscheidend ist stets die genaue Kombination aus Motor und Kraftstoff.

Für Ihren Betrieb

Den Einsatz vor dem Kraftstoffwechsel planen

Ob Nutzfahrzeug, Traktor oder stationärer Motor: Prüfen Sie den geplanten Einsatz für jedes Aggregat einzeln.

Bei einem Fuhrpark hilft eine kurze Übersicht: Fahrzeug, Motor, Baujahr und freigegebener Kraftstoff. So erkennen Sie, welche Fahrzeuge für die gewünschte Sorte infrage kommen.

Klären Sie auch, ob sich Wartungsintervalle oder Anforderungen an Betriebsstoffe ändern. Bei einer eigenen Tankanlage gehören die Eignung der Anlage und die geplante Lagerdauer ebenfalls zur Vorbereitung.

Für Ihre Anfrage bei Palatzky: Nennen Sie uns die benötigte Kraftstoffqualität, Ihre Menge und den Einsatzort. Wir besprechen mit Ihnen die Verfügbarkeit und die möglichen nächsten Schritte.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Biodiesel

Kann jeder Dieselmotor mit B100 betrieben werden?

Nein. Für reinen Biodiesel ist eine entsprechende Herstellerfreigabe nötig. Prüfen Sie die Betriebsanleitung oder fragen Sie beim Fahrzeug- beziehungsweise Motorenhersteller nach.

Ist Biodiesel dasselbe wie HVO?

Nein. Biodiesel besteht aus Fettsäuremethylestern, kurz FAME. HVO ist ein paraffinischer Kraftstoff, der durch ein anderes Verfahren entsteht. Eine Freigabe für den einen Kraftstoff gilt nicht automatisch für den anderen.

Bedeutet RME etwas anderes als Biodiesel?

RME ist eine Form von Biodiesel. Die Abkürzung steht für Rapsölmethylester und beschreibt den eingesetzten Rohstoff. Biodiesel kann auch aus anderen geeigneten Ölen und Fetten hergestellt werden.

Wo finde ich Informationen zu Herstellerfreigaben?

Erste Anlaufstelle ist Ihr Fahrzeug- oder Motorenhersteller. Ergänzend stellt die AGQM Übersichten zu Biodiesel-Freigaben – öffnet in einem neuen Tab bereit. Prüfen Sie dabei immer den genauen Motortyp und die zugehörigen Bedingungen.

Wie erhalte ich ein Angebot für Biodiesel?

Teilen Sie uns die gewünschte Qualität, Menge, den Lieferort und Ihren Zeitplan mit. Ihr Palatzky-Team klärt mit Ihnen die aktuelle Verfügbarkeit und die Bezugsmöglichkeiten.

Biodiesel für Ihren Betrieb anfragen

Sprechen Sie mit Palatzky in Crailsheim über Ihren Kraftstoffbedarf. Wir sind persönlich für Sie erreichbar.

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